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Welche Arten von Safes benötigen Banken und Finanzinstitute?

Jan.07.2026

Anforderungen an Banktresore: Strukturelle Integrität und Zertifizierungsstandards

UL 608 und EN 1143-1 Euro Klasse V/VI: Was diese Zertifizierungen für die Sicherheit von Banktresoren bedeuten

Der UL 608-Standard bedeutet, dass Tresorräume 12 volle Stunden lang extremer Hitze von etwa 1.000 Grad Celsius standhalten müssen. Wichtig ist dabei, die Innentemperatur unter 177 Grad zu halten, damit wertvolle Dokumente und digitale Speichermedien nicht beschädigt werden. Bei den mechanischen Schutzstandards verlangt EN 1143-1 der Klasse V eine Widerstandsfähigkeit von mindestens 60 Minuten gegen Angriffe wie Diamantbohrversuche. Die höhere Klasse VI geht noch weiter und verlangt 120 Minuten Schutz durch besser verstärkte Betonkonstruktionen. Diese Vorschriften decken im Grunde drei Hauptaspekte der Sicherheit ab: ihre Beständigkeit gegenüber Hitze, ihre Fähigkeit, gewaltsamen Zugriff zu verhindern, sowie die Bereitstellung von zusätzlichen strukturellen Sicherheitselementen. Die meisten Tresorräume der Klasse VI verfügen über Wände mit einer Stärke von etwa 200 Millimetern aus stahlverstärktem Beton. Das sind tatsächlich 50 Millimeter mehr als bei Tresorräumen der Klasse V, was sie laut aktueller Forschung, die letztes Jahr im Security Standards Quarterly veröffentlicht wurde, deutlich schwerer zugänglich macht.

What Styles of Safes Do Banks and Financial Institutions Need?

Zertifizierung Minimale Angriffsbeständigkeit Kritische strukturelle Anforderung
UL 608 12-Stunden-Brand 6-Stunden-Wärmebarriereintegrität
EN 1143-1 V 60 Minuten mechanisch 150 mm Stahl-Beton-Verbund
EN 1143-1 VI 120 Minuten mechanisch 200 mm Stahl-Beton-Verbund

Bodenintegrierte, gepanzerte Konstruktion und Verankerungs-Best-Practices für die echte Banktresor-Integration

Echte Sicherheit beginnt damit, Systeme direkt in den Boden einzubauen, die seitlichen Einstiegspunkte zu beseitigen und zu verhindern, dass jemand durch das Fundament gräbt, das mindestens einen halben Meter unter der Plattenoberfläche liegt. Die Panzerung selbst besteht aus Borcarbid-Platten, die zwischen Stahlschichten angeordnet sind, um jegliche Schneidausrüstung, die jemand gegen sie einsetzen könnte, außer Gefecht zu setzen. Gleichzeitig nimmt dichter Beton im Kern Vibrationen durch Hämmern oder Schallangriffe auf. Bei der Verankerung müssen Kräfte von insgesamt 12 Tonnen gleichmäßig über die gesamte Grundstruktur verteilt werden. Mit Epoxidharz gefüllte Bewehrungsstäbe leisten hier hervorragende Arbeit und bieten laut NFPA-Standards des vergangenen Jahres etwa dreimal besseren Schutz bei Erdbeben als herkömmliche Meterverankerungen. Wichtige Punkte, die beim Aufbau beachtet werden sollten: Stellen Sie sicher, dass Schweißnähte mit Lasern exakt ausgerichtet sind, damit später keine Risse entstehen. Bringen Sie die mehrachsigen Vibrationsdetektoren direkt während des Einbaus in den frischen Beton ein. Und warten Sie auf jeden Fall die kompletten 72 Stunden Aushärtezeit ab, bevor Drucktests durchgeführt werden. Tresore, die freistehend sind oder nicht ordnungsgemäß eingegraben wurden, weisen laut aktuellen Studien des Financial Security Journal fast die doppelte Einbruchgefahr auf im Vergleich zu vollständig im Boden integrierten Varianten.

Geldbearbeitungssafes: Optimierung des täglichen Betriebs ohne Abstriche bei der Sicherheit

Zweckdienliches Design: Geschwindigkeit, Nachvollziehbarkeit und Manipulationssicherheit im filialbasierten Bargeldmanagement

Die neueste Generation von Bargeldsafes vereint schnelle Bedienung mit höchsten Sicherheitsstandards. Diese Geräte sind speziell für Bankfilialen konzipiert und reduzieren manuelle Zählvorgänge um rund 80 %. Gleichzeitig behalten sie ihre UL-Zertifizierung gegen Manipulation bei und gewährleisten vollständige Nachweismöglichkeiten. Filialen, die diese Systeme eingeführt haben, erledigen ihre Tagesabschlussprozesse etwa 30 % schneller, dank sofortiger Transaktionsaufzeichnungen, die direkt in ihre zentrale Banksoftware integriert sind. Was zeichnet diese Safes aus? Sie verfügen über Verzögerungsschlösser, die außerhalb bestimmter Zeiten unbefugten Zugriff verhindern, Fingerabdruckscanner statt herkömmlicher Schlüssel sowie robuste Montagevorrichtungen, die platzsparend hinter Schaltern installiert werden können. Dadurch müssen Banken Bargeld seltener zur Abholung abgeben, erfüllen aber dennoch alle physischen Sicherheitsanforderungen der Finanzaufsicht.

Intelligente Cash-Recycler in Banken der ersten Ebene: Ein praktisches Beispiel für betriebliche Effizienz und Kontrolle

Viele namhafte Banken setzen zunehmend auf Teller-Cash-Recycler (TCRs), um ihren Bargeldfluss besser zu steuern. Eine Bankengruppe in Europa verzeichnete nach der Installation von rund 300 dieser Geräte einen erheblichen Rückgang der Häufigkeit, mit der ihre Tresore aufgesucht werden mussten. Das System prüft und sortiert Banknoten sofort, wodurch laut einer Studie des Ponemon Institute aus dem Jahr 2023 jährlich etwa 740.000 US-Dollar eingespart wurden. Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit dieser Systeme, Anforderungen an die Zwei-Personen-Autorisierung zu erfüllen und gleichzeitig detaillierte, manipulationssichere Aufzeichnungen zu führen. Zudem lassen sie sich nahtlos in bestehende Prozesse zur Geldnachfüllung von Geldautomaten integrieren. Die Gehäuse entsprechen den TRTL-60-Standards, was bedeutet, dass sie bei Übernachtung von Bargeld einen guten Diebstahlschutz bieten. Obwohl wir ständig über Automatisierung sprechen, tragen diese Geräte tatsächlich dazu bei, sowohl die Sicherheit zu erhöhen als auch den Betrieb an Orten mit vielen regelmäßigen Transaktionen zu beschleunigen.

Hochsichere Tresore für kritische Vermögenswerte: Jenseits des Banksafes

Entschlüsselung der UL TL-15, TL-30 und TRTL-60 Bewertungen: Einbruchschutz vs. Schutz vor gewaltsamem Eindringen

Für außerhalb der Haupttresore gelagerte Vermögenswerte – wie z. B. börsenfähige Anleihen, Namenspapiere oder sensible Unterlagen – bieten hochsichere Safes mit UL-Zertifizierung einen wesentlichen mehrschichtigen Schutz. Das UL-Einbruchschutz-Bewertungssystem definiert klare, durch Tests bestätigte Schwellenwerte:

  • TL-15 : Widerstandsfähig gegen Eindringen für 15 Minuten mit gebräuchlichen Handwerkzeugen und Elektrowerkzeugen
  • TL-30 : Hält einem anhaltenden mechanischen Angriff 30 Minuten lang stand
  • TRTL-60 : Bietet 60 Minuten Schutz gegen kombinierte Angriffe mit Brennschneidbrenner und Werkzeugen

Je höher die Bewertung, desto komplexer werden die Materialien. Es geht hier um weit mehr als nur zusätzliche Dicke. Diese Bewertungen repräsentieren tatsächlich strategische Kombinationen wie miteinander verbundene Verbundlegierungen, verstärkte Verriegelungssysteme und spezielle Barrieren zur Wärmeableitung. TL-15 eignet sich gut für einfache Kassenschubladen, bei denen das Risiko minimal ist. Doch wenn es darum geht, besonders wertvolle Gegenstände in Außenstellen oder Bankschaltern zu schützen, entscheiden sich die meisten Einrichtungen standardmäßig für TRTL-60. Sicherheitsaudits zeigen zudem etwas Interessantes: Einrichtungen, die Tresore mit einer Bewertung von TL-30 oder höher installieren, verzeichnen etwa 83 Prozent weniger Einbrüche in ihren Nebenspeicherbereichen. Dies beweist, dass diese standardisierten Bewertungen keine bloßen Zahlen auf einem Etikett sind, sondern tatsächlich dazu beitragen, eine gleichbleibend hohe Sicherheit im gesamten Gebäude zu gewährleisten, selbst außerhalb des Haupttresorraums.

UL-Zertifizierung Minimale Widerstandszeit Hauptaugenmerk des Schutzes
TL-15 15 Minuten Einfache Einbruchswerkzeuge
TL-30 30 Minuten Fortgeschrittene mechanische Angriffe
TRTL-60 60 Minuten Fackeln + Werkzeuge Kombination

Safe-Box-Systeme: Konformität, Trennung und Kundenvertrauen

EN 1143-1 Klasse III–IV Anforderungen und physische Trennprotokolle für gewerbliche Safe-Boxen

Gewerbliche Safe-Box-Systeme müssen die EN 1143-1-Zertifizierung erfüllen: Klasse III widersteht 30 Minuten lang fortgeschrittenen Werkzeugangriffen, während Klasse IV 60 Minuten bietet – entscheidend zum Schutz von Schmuck, Barren und anderen hochwertigen Vermögenswerten in Banktresoren. Die Zertifizierung allein genügt nicht; eine wirksame Risikominderung erfordert strikte Protokolle zur physischen Trennung:

  • Zugangszone , durch verstärkte Trennwände durchgesetzt, trennt kundenseitig zugängliche Fächer von ausschließlich für Mitarbeiter bestimmten Bereichen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung erfordert zwei autorisierte Personen, um ein gemeinsam genutztes Fach zu öffnen
  • Dauerüberwachung , integriert in zentrale Überwachungssysteme, gewährleistet Echtzeit-Überwachung und Nachverfolgbarkeit der Verantwortung

Diese Maßnahmen bekämpfen direkt Bedrohungen durch Insider und erfüllen die regulatorischen Anforderungen an den Vermögensschutz. Institutionen, die sowohl EN-zertifizierte Tresore als auch formelle Trennungsprotokolle implementiert haben, verzeichneten eine um 78 % geringere Zahl an Vorfällen mit unbefugtem Zugriff im Vergleich zu nicht konformen Einrichtungen (Finanzsicherheitsaudit 2023) – eine messbare Stärkung des Kundenvertrauens, die auf nachweisbaren, auditierbaren Sicherheitspraktiken beruht.

Sicherheitsebene Angriffsbeständigkeit Typische Anwendungsfälle
Klasse III 30 Min Schmuck, Dokumente
Klasse IV 60 min Barren, hochwertige Sammlungen

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